| Das Mädchen Alice folgt eines Nachmittags im Park
einem Hasen in einen Plattenkoffer. Nach einem langen Fall findet sie
sich im Wunderland wieder. Durch zauberhafte Wendungen erlebt sie
verschiedene Musikepochen des letzten Jahrhunderts, welche sich durch
eine rebellische Haltung dem Mainstream und gesellschaftlichen Grundsätzen
gegenüber auszeichneten.
Nach ihrem Fall in den Plattenkoffer kommt Alice
in einem dunklen Jazzclub wieder zu sich. Die kreative Subkultur, die
sich in solchen Bars im New York der 40er Jahre trifft, wird gezeigt.
Durch den Genuss einer
Flasche mit der Aufschrift “Trink mich” wird Alice in eine weitere
Epoche befördert. Sie findet sich in der Disco-Ära wieder, welche
durch ihren hedonistischen Lebensstil ausgezeichnet ist. Der grelle,
lichterlohe, Genuss-fokussierte Charakter dieser Szene wird dargestellt.
Alice folgt erneut dem weissen Kaninchen, welches
wieder aufgetaucht ist. Sie trifft auf eine Wasserpfeifen-rauchende
Raupe und damit auf die Hippie-Gesellschaft der 60er Jahre. Die
Gegenkultur des Summer of Love und ihr psychedelisches und farbiges
Erscheinen wird vertanzt.
Die Grinsekatze erscheint und führt Alice in eine
weitere Epoche nach London, wo Alice auf eine englische Teaparty trifft.
Die Gäste sind in den 60er Jahren anzusiedeln und verkörpern die
Jugendkultur der rebellischen Mods.
Während der Teaparty herrsch plötzlich Aufruhr. Die
Herzkönigin fällt mit ihrem Gefolge, den Punks, ein.
Die laute und rebellische Gegenkultur der 80er Jahre wird gezeigt.
Nachdem Alice vor den Spielkarten durch eine kleine Tür
in einem Baum geflüchtet ist, findet sie sich an einer Block Party in
New York wieder. Die Hip Hop Subkultur der 70er Jahre,
die zum erheblichem Maße auf der Straße gelebt wird, wird dargestellt.
Auf dem Höhepunkt der Party fällt Alice in
Ohnmacht. Alice erwacht wieder im Park und damit im Hier und Jetzt |